Klüngelinfo Lpz1190

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben

Offen

Intrige gegen Ludowig von Blankenburg

  • Ludowig soll beim Prinzen diskreditiert werden, indem indirekt gestreut wird, dass er mit Urla zusammen gegen den Prinzen gearbeitet habe (Bluteid)
    • Constanze wurde eine entsprechende Erinnerung eingegeben, die sie bei Gelegenheit gegenüber Emilia del Gardo äußern soll
    • damit Emilia Kontakt zu Constanze sucht, sollen ein, zwei Kinder mit musikalischem Talent für die Nikolaischule gesucht werden, wo die Eltern oder die Kinder selbst Constanzes Namen ins Spiel bringen
  • Informationen über Kontakte und Gefolgsleute gesammelt
    • Kontakte: Gelmar der Wirt, Godwin von Aalheim, Eginhard (Händler, Vater von Farfried), Felix Baumbart (Holzhändler, Nachbar der Eselsschänke)
    • Gefolgsleute: Jaromir Konetzko, Hildbert (der alte Hausdiener)

Intrige gegen Apolonia

  • Informationen über Apolonias Verbindungen:
    • Kontakte in jeder Kneipe, jedem Wirtshaus
    • Einfluß auf Stadtbürger und Leute der unteren Schichten über die Barfuß-Advocaten
      • Bezahlung der Barfuß-Advocaten: ein Name aus dem Haushalt des Betreffenden wird festgehalten und in einen großen Sack oder Topf geworfen. Einmal im Jahr werden zwei Namen daraus gezogen, die dann in den Besitz der Advocaten übergehen (und dann nie mehr gesehen wurden).

Zuflucht als Notunterkunft

  • für den Fall eines Angriffs durch Pater Clewin (oder jemand anderem) soll die alte slawische Burg hergerichtet werden
  • Planung für einen unauffälligen Ausbau
    • Suche nach geeigneten Handwerkern
    • vorübergehende Ansiedlung von Zigeunern / Räubern / ?, die beim Ausbau mithelfen sollen?
    • Tibor ließ Baumaterial heranschaffen

Pläne und Absichten von Wanda der Bärin

  • Auftrag von Ekarius an Bernhard und Solomon
  • Aufenthaltsort von Wanda
    • Sichtung durch einen Luchs im Wald östlich von Leipzig
  • Bitte, das "Monster" zu fangen und zu ihr zu bringen - warum?
  • Piroschka wurde zu ihr gebracht, damit schien sie erstmal zufrieden.
  • Sie unterstützt Lazarus bei dessen Racheplänen. Sie diente bereits dessen Erzeuger Niobas als Beschützerin. (Diese Information wurde definitiv nicht an Ekarius weitergegeben.)
  • Möchte die Zivilisation so weit wie möglich auf die Stadt beschränken und weitere Ansiedlungen verhindern
  • Information, die bisher an Ekarius weitergegeben wurde: Wandas Ablehnung der Zivilisation und die Verhinderung weiterer neuer Siedlungen

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Erledigt

Suche nach Emilias Klüngel in Taucha

  • Emilia bat das Klüngel, bei Taucha (bzw. evtl. auch innerhalb) nach ihren Freunden Ausschau zu halten und Informationen über deren Verbleib zu finden:
    • Emilias Klüngel
      • Laurentia, eine Brujah
      • Hannibal, ein Toreador
  • Warnung vor dem "Klang des silbernen Glöckchens": wenn ihr das hört, dann lauft und verlasst die Gegend so schnell als möglich
    • Kainiten, die den Klang eines silbernen Glöckchens gehört hatten, verschwanden kurz darauf und wurden nicht mehr gesehen
  • wahrscheinlich eine Rache der Feen, weil der kainitische Prinz ein Haus auf einem alten Feenkreis am Rande der Stadt gebaut hat - von diesem Haus sollten sie sich möglichst fern halten
  • Informationen über Feen zusammengetragen: es gibt wohl verschiedene Arten, aber alle sind zu starken Illusionen fähig, sind launisch und heimtückisch; Eisen, Kirchenglocken und Heilige Erde vertreiben sie.
  • Emilia nannte ihnen ein paar Kontakte in Taucha:
    • Fabianus, Kunstschmied -> Gefolgsmann von Hannibal
    • Brunhilde von Machern -> Vertraute von Hannibal (wie sie von Brunhilde erfuhren, kannte sie ihn unter dem Namen "Theoderich")
    • Jago, Schmied -> Gefolgsmann von Laurentia
    • Ingward -> Gefolgsmann von Laurentia
  • Entdeckungen in Tuch:
    • das Läuten eines Silberglöckchens ist fast die ganze Nacht zu hören => es beginnt spätestens eine Stunde nach Sonnenuntergang, schwillt bis Mitternacht an, um dann wieder bis zum Morgengrauen schwächer zu werden
    • das Silberglöckchen ist im gesamten Stadtgebiet zu hören, unabhängig von der Entfernung zum Haus des Prinzen
    • mit dem Glöckchenklang verbunden scheint ein leichter, aber anziehender und betörender Duft nach Rosen (obwohl es in dieser Jahreszeit eigentlich gar keine Rosen geben dürfte)
    • in der Nähe des Haus des Prinzen - ein repräsentativer Bau, der von einer rankenden Pflanze völlig zugewachsen scheint - ist der Rosenduft und der Drang, zum Haus des Prinzen zu gehen, besonders stark.
  • Informationen zum Verbleib der Gefolgsleute und der Kainiten:
    • Jago: ist noch in der Stadt, scheint aber schon sehr "hungrig" nach seiner Herrin (die er auch als solche gegenüber dem Klüngel bezeichnet hat)
    • Brunhilde von Machern:wohnt am Rande der Stadt auf einem eigenen Hof (hier hörte das Klüngel zum ersten Mal das Silberglöckchen und roch den Rosenduft)
    • Hannibal (Theoderich):
      • wurde von Brunhilde zuletzt vor einigen Monaten gesehen, als er ihr mitteilte, dass er die Stadt für einige Zeit verlassen wolle -> sie nannte das Fuhrunternehmen Kuntze als mögliche Quelle für Informationen
      • Hannibal hatte anscheinend vor über einem halben Jahr eine Kutsche angemietet, die er auch bezahlt und benutzt hat -> der Fuhrmann berichtete aber, dass sie kurze Zeit später in der Nähe des neugebauten Hauses im NW der Stadt gefunden wurde, zusammen mit einem fein gearbeiteten Mantel-Knopf, den der Fuhrmann aufgehoben hatte und dem Klüngel nun "bereitwillig" gab
    • Fabianus der Kunstschmied: Verbleib unklar, wurde zuletzt vor ca. 2 Wochen das letzte Mal gesehen
    • Ingward der Schreiber:
      • wurde zuletzt vor über einem halben Jahr zusammen mit einem adligen Herrn gesehen, dessen Beschreibung auf Hannibal passt
      • in Ingwards Haus fanden sie in seinen Aufzeichnungen eine Notiz (auf griechisch, wahrscheinlich von Laurantia), in der sie ihn der Obhut eines Bekannten, Theoderich, anvertraute und ihn bat, diesen zu begleiten; außerdem schreib sie am Ende etwas von einem "verfluchten wunderschönen Silberglöckchen"
    • Laurentia: Verbleib unklar
  • Hinweise auf Luljeta erhalten => Besuch bei ihr und ihrem "Vater" Graf Simon (der aber nicht ihr richtiger Vater war, wie sich später herausstellte)
  • Luljeta hatte die Blutrosen gepflanzt, die das Haus des Prinzen umrankten => sie waren anscheinend gar nicht als Fluch, sondern als Geschenk gedacht (Luljeta hatte sie von einer "Tante" - eigentlich ihre Feen-Mutter - zu ihrer Volljährigkeit erhalten)
  • nach ca. 11 Stunden im Feenlabyrinth kam das Klüngel wieder frei - und stellte fest, dass 11 Monate vergangen waren
  • Laurentia wurde im Feenlabyrinth gefunden und gerettet, Hannibal wurde nicht gefunden (wahrscheinlich umgekommen)
  • Rettung des Prinzen von Taucha, der zusammen mit Luljeta (die anscheinend eine Fee war - ein Wechselbalg) später verschwand
  • Vom Vater von Luljeta, dem Feenfürsten, wurden die Kainiten freigegeben; aber kein Kainit dürfe für die nächsten 100 Jahre das Gebiet von Taucha betreten

Mica (Freund von Franz) finden

  • Sandors Aufenthaltsort herausfinden -> Eingang zum Versteck entdeckt
    • Mica aus der Bande des Hinkenden Sandor herausholen, die ihn entführt hat -> erledigt

Sicherung des Toman-Hofes und der zugehörigen Ländereien als offiziellen Besitz in der menschlichen Gesellschaft

  • Übertragung als Schenkung (letzter Wille) -> erledigt
  • Offizielles Begräbnis -> wurde arrangiert
  • Spenden organisieren -> Bruder Julian wurde damit beauftragt, erste Spenden konnten gesammelt werden
  • Organisation des zukünftigen Kloster St. Johannis (u.a. Arbeitskräfte und Arbeitsmaterial beschaffen) wurde dem Prior Michael übertragen

Das Monster fangen

  • gleichzeitige Bitten von Ludowig von Blankenburg und Wanda der Bärin
  • Wanda bietet: möglicherweise Zustimmung zu Erweiterung von Bernhards Domäne in Richtung Stadt
  • Ludowig bietet (laut Constanze): wenn er Blutvogt wird, hat das Klüngel etwas gut bei ihm
  • Monster = Kainit namens Odgrim:
    • Piroschka fand ihn außerhalb Leipzigs, hat ihm Jagen beigebracht, er ist also nicht ihr Kind
    • Fähigkeiten laut Piroschka: Gestaltwandel (Zeuge der Dunkelheit und Krallen des Tiers) und geschärfte Sinne; außerdem war sie beim Jagen mit ihm oft wie in einem Rausch
    • Aufenthaltsort: verfallene Köhlerhütte im Wald nördlich von Leipzig
    • Wurde gefangen, auf den Johanniter-Hof gebracht, von dort gestohlen, wieder gefunden und am Ende bei Ludowig abgegeben, der ihn dann zusammen mit Berlein, dessen Erzeuger, zum Prinzen brachte

Todesalb

  • Haus, in dem Ende März 1190 eine Familie ermordet worden ist
  • Solomon hat bei der ersten Besichtigung des Hauses zwei Augen in einer der Holzabdeckungen für die Fenster gesehen - sonst wurden aber keine Spuren entdeckt
  • Tibor berichtet, dass für ihn ein Haus (aus Stein) in der Stadt neu errichtet wird; dafür wird das Haus abgerissen, in dem vor einigen Wochen eine Familie ermordet worden ist. Steinsetzermeister Dietmar und sein Geselle Alfgrim sind mit dem Bau beauftragt worden.
  • Als das Klüngel das Haus erneut durchsuchte, entdeckten sie keine Spuren von einem Geist, aber einen relativ großen Keller, in dem einige Kisten standen (z.T. aufgebrochen oder angeknabbert - wie von Ratten - mit Lebensmittelresten und Kleidungsstücken). Außerdem entdeckten sie dort einen Holzklotz (fest in der Erde), abgedeckt mit einem Tuch, der mit Kerben und dunklen Verfärbungen bedeckt war. Solomon sah sich den Holzklotz und ein willkürlich herausgesuchtes Kleidungsstück genauer an, konnte aber keine hilfreichen Einzelheiten ausmachen.
  • Alfgrim, der Steinsetzer-Geselle, war beim Neubau von Tibors Haus schwer verletzt worden: ein Hammer war aus dem oberen Stockwerk - ohne offensichtliche Fremdeinwirkung - heruntergefallen und hatte seinen Kopf nur knapp verfehlt, dafür aber seinen linken Fuß zerschmettert
  • Bei der Untersuchung des Hauses (nur der Keller war noch intakt, oberhalb stand nur noch das Balkengerüst) bemerkten Solomon und Catalina im Keller eine geisterhafte, flüchtige Erscheinung. Als sie gerade die Kiste mit Sachen untersuchten (zwei Hemden, ein Gürtel und zwei Armbänder [ein breiteres aus Leder, eins aus Wolle und Leder geflochten]), wurden sie durch einen Schattenarm und ein "geworfenes" Brett angegriffen
  • Solomon untersuchte die Sachen genauer, fing mit dem geflochtenen Armband an. Er fand so heraus, dass dies demjenigen gehörte, der als Mörder der hier lebenden Familie hingerichtet worden war
  • Er hatte anscheinend auch den Mörder gesehen, aber Solomon konnte dessen Gesicht nicht sehen - als ob irgendetwas ihn daran hinderte, oder als ob die Erinnerung des Besitzers unbewußt abgelenkt worden war. Der Mörder zeigte allerdings übermenschliche Körperkraft (die kleine Tochter der Familie wurde quer durch den Raum geschleudert, die Frau so sehr durchgeschüttelt, dass ihr Genick brach)
  • Armband wurde im Grab der Familie beigesetzt, der Geist verlies draufhin das Haus und wurde zuletzt auf dem Friedhof gesehen
  • der Geist sagte zu Solomon, dass er den Mörder töten wolle, wenn er Gelegenheit dazu erhalte
  • Donato di Giovanni nahm den Geist anscheinend mit, wodurch eine Konfrontation zwischen Geist und dem Mörder ausgeschlossen scheint.
  • Jost geriet am Rande von Tibors Fest in Raserei, als Solomon ihn reizte und Franz dann Solomon rettete. Jost wurde daraufhin von seiner Erzeugerin in Gewahrsam genommen und bestraft, verschwand für längere Zeit aus der kainitischen und der menschlichen Gesellschaft

Das okkulte Buch

  • gefunden im ehemaligen Diebesversteck von Mirco und seinen Leuten
  • stammt laut Mirco aus einem Wagen, den sie zufällig gefunden hatten - er war anscheinend überfallen worden, aber von den Sachen auf dem Wagen (meist Kleidung und Reiseproviant) schien noch alles da zu sein
  • Informationen zum Buch:
    • Titel: "Geheimnis der Geheimnisse", laut Einleitung ein Brief Aristoteles' an "seinen liebsten Schüler" Alexander (den Großen), vermutlich auf dessen Persienfeldzug
    • arabisch
    • Zeichnungen (kleine Piktogramme) deuten auf okkulten Inhalt
    • letzter Besitzer: Arvind Khan
  • genauere Inhaltsangabe nach eingehenderem Studium und längerer Beschäftigung mit Arabisch:
    • Fürstenspiegel („Kitab as-Siyasa“)
    • eine Lehre der Kriegskunst
    • ein Regimen sanitatis
    • Zauberkräuter und Gifte
    • Physiognomie
    • magische Edelsteine
    • Amulette und Talismane
    • Alchemie (Goldmacherei)
    • Astrologie.
  • außer dem Buch fand Mircos Bande auch einige Schriftrollen, die sie aber bereits beim Hehler Onolf verkauft haben -> die Rollen wurden dort laut Nachforschung durch Franz von einer "reifen, kräftigen Frau" nach Einbruch der Dunkelheit erworben
  • Zeichen auf der ersten Seite kennzeichnen es anscheinend als ein Buch der Vampir-Bibliothek zu Konstantinopel
  • nachdem Arvind Khan aufgetaucht ist, der das Buch von Konstantinopel nach Leipzig bringen sollte, wird es in die Bibliothek bei Sarafina gegeben (nicht ohne vorher noch ein paar Kapitel zu "kopieren")

Hintergründe zum Angriff auf den Toman-Hof

  • Söldnertruppe des Markus = Die Raben; arbeiten meist im Auftrag der Markt-Advocaten
  • Möglicherweise kirchlicher Auftraggeber -> Ignatius?
    • Mögliche Anstiftung durch Slatko?

Sicherung der Domäne des Ludowig von Blankenburg (einschließlich Constanzes Domäne) gegen mögliche kainitische Übernahmeversuche

  • einziger bekannter Interessent ist momentan Bogart > daher: Informationen über Bogart beschaffen
    • Bogart und Ludowig stammen vom gleichen Erzeuger, Bogart ist der "Erstgeborene"
    • laut Urla sollen Bogart und Ludowig spinnefeind sein, aber Constanze beobachtete sie abseits des Festes beim Blutvogt ziemlich einträchtig (so schien es zumindest)
  • sofern nötig, Gegenmaßnahmen einleiten (über die aber erste entschieden werden kann, wenn genaueres bekannt ist)

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Elysium

  • Suche nach einem neutralen Treffpunkt des Klüngels
  • ein ehemaliges Diebesversteck mit Zugang außerhalb der Stadt gefunden (über den ehemaligen Anführer der Bande, welche den Überfall auf die Gruppe im Gerberviertel veranstaltet hat)
    • vorläufig neuer Treffpunkt, kann möglicherweise zu einem vollwertigen Elysium ausgebaut werden
    • Sicherung und Ausbau: Idee von Franz
  • weitere potentielle Standorte:
    • ein Haus, in dem vor ca. 2 Wochen eine Familie ermordet worden ist *** möglicherweise von einem Todesalb bewohnt? (Sichtung von Solomon) -> siehe Aufgabe "Todesalb"
    • ein verlassenes Gehöft im südlichen Teil Leipzigs
      • wurde noch nicht untersucht
      • inzwischen wieder von einer Familie bewohnt

Angriffe eines Monsters mit roten Augen -> Intrige gegen Pater Clewin

  • auf Pilger(gruppen) bzw. deren Bewachung
  • "Sichtungen" im Westen und Norden
  • nur einzelne Personen verschwunden
  • angeblich wurde eine dieser verschwundenen Personen (verschwand vor ca. 3 Wochen) wieder in bzw. bei Leipzig gesehen, wurde anhand einer Tätowierung auf der linken Hand (zwei Wellenlinien) wiedererkannt -> siehe Aufgabe "Erhängter Mönch"
  • Franz: Begegnung mit einer zweibeinigen Gestalt mit (zeitweilig) roten Augen bei einer Kapelle am Weg nach Halle, ca. 3 Stunden von Leipzig entfernt, die eine Pilgergruppe umschlich
  • Radulf und Tibor (mittels Tiere des Waldes): Eule berichtete von einem wilden zweibeinigen Jäger mit Krallen, der einen Hirsch gejagt habe, von dem er aber so gut wie kein Fleisch genommen habe - ob er stattdessen das Blut getrunken hat, konnte die Eule nicht bestätigen. Der Luchs berichtete von einem geduldigen Jäger, vor dem der Luchs Respekt hatte. Dieser Jäger schien auf etwas oder jemand zu lauern oder zu warten. Einen Angriff auf Tiere oder Menschen konnte der Luchs nicht beobachten.
  • tötete einen pilgernden Geistlichen (wurde von jemandem auf der Straße als "Gesegneter des Herrn" bezeichnet); einige der bisherigen möglichen Opfer waren ebenfalls pilgernde Geistliche
  • Monster = Kainit namens Odgrim:
    • Piroschka fand ihn außerhalb Leipzigs, hat ihm Jagen beigebracht, er ist also nicht ihr Kind
    • Fähigkeiten laut Piroschka: Gestaltwandel (Zeuge der Dunkelheit und Krallen des Tiers) und geschärfte Sinne; außerdem war sie beim Jagen mit ihm oft wie in einem Rausch
    • Aufenthaltsort: verfallene Köhlerhütte im Wald nördlich von Leipzig
    • Wurde gefangen, auf den Johanniter-Hof gebracht, von dort gestohlen, wieder gefunden und am Ende bei Ludowig abgegeben, der ihn dann zusammen mit Berlein, dessen Erzeuger, zum Prinzen brachte
  • Ludowig fand bei der "Befragung" Odgrims heraus, dass möglicherweise der wahre Glauben der Opfer der Auslöser für die Raserei Odgrims war, in dessen Verlauf er dann das Opfer tötete
  • Berlein und Odgrim wurden hingerichtet
  • Piroschka erinnert sich ein Jahr später, dass sie von Pater Clewin zu Odgrim geschickt wurde, bittet daraufhin das Klüngel (über Catalina), ihr dabei zu helfen, dass Pater Clewin seine Rolle in dieser Angelegenheit öffentlich gesteht
  • Klüngel sucht zunächst in Pater Clewins Zuflucht nach belastenden Aufzeichnungen. Man fand Aufzeichnungen über Kainiten und die Kirche in Leipzig, aber bisher keine konkreten Hinweise, die als belastende Beweise taugen würden. Ihr Eindringen blieb nicht unbemerkt, da diverse Fallen ausgelöst wurden.
  • Als das Klüngel gerade die Schriftstücke (erneut) untersuchen, bemerken Franz und Catalina, wie sie aus einem verdichteten Schatten heraus beobachtet werden. Franz versteckt daraufhin die Schriftstücke und tarnt sie als Steine (nur für Pater Clewin, Bogart, Ludowig und Slatko)
  • Klüngel beschließt, Pater Clewin über dessen Streben nach dem Amt eines Priesters der Asche und Geistlichen Beraters in der Domäne Leipzig in eine Falle zu locken - er soll so dazu gebracht werden, bei seiner öffentlichen Amtseinführung sich zu verraten. Sie wollen dazu die Hilfe mehrerer Ahnen gewinnen, angefangen bei Bruder Lazarus.
  • Nachdem mit Bruder Lazarus der erste Verbündete gegen Pater Clewin gefunden ist, wurden vom Klüngel die nächsten Schritte geplant und Aufgaben verteilt:
    • Constanze:
      • in Gesprächen mit Urla (und eventuell auch ihrem Erzeuger) soll sie - vorsichtig - darauf hinwirken, dass die Stelle eines Geistlichen Beraters für die Domäne doch sinnvoll wäre und das mit Pater Clewin auch ein respektiertes und geeignetes Mitglied der kainitischen Gesellschaft dafür bereit stünde.
    • Franz:
      • er soll seinen Erzeuger dazu bringen, dass dieser bei dem Fest der Einsetzung von Pater Clewin als "Geistlicher Berater" (im folgenden nur noch kurz: "Clewins Einsetzung") für ein wenig Ablenkung sorgt.
      • Außerdem soll Martin in "Hörweite" von Pater Clewin (oder einem seiner Ghule) so etwas verlauten lassen: Er (Martin) sei verärgert über Apolonia und wolle ihr eins auswischen, weil sie ihm etwas anhängen wolle (vielleicht noch mit einer Andeutung in Richtung Einbruch bei Pater Clewin garniert). -> Dazu erklärte sich Martin sofort bereit (und kann somit als von ihm erledigt angesehen werden).
    • Eselsschänke:
      • Jonas als neuer Wirt soll unterstützt werden -> er soll die Zusicherung erhalten, dass er auch dann der neue Wirt sei, wenn das Wirtshaus an die Kirche fallen sollte
      • es soll dafür gesorgt werden, dass die Eselsschänke tatsächlich an die Kirche fällt - am besten an jemanden aus Pater Clewins Umfeld (was aber sowieso wahrscheinlich ist)
      • sobald das geschehen ist, soll Jonas (bzw. Apolonia) dazu gebracht werden, in der Eselsschänke (heimlich) Glücksspiele anzubieten (was nicht so schwer fallen dürfte) -> Hintergrund: so kann das Glücksspiel als ein weiterer Punkt gegen Pater Clewin genutzt werden, da er ja quasi als Verantwortlicher der Kirche in Leipzig angesehen wird. Und wenn Pater Clewin das schon vorher bemerkt, ist er sauer auf Apolonia, weil sie ihm etwas "untergejubelt" hat. Andererseits könnte Apolonia sauer auf Pater Clewin sein, wenn sie den Eindruck hat, dass er ihr das Wirtshaus vor der Nase weggeschnappt hat (was ja nur der Fall wäre, wenn es tatsächlich an die Kirche fällt)
      • Um diesen Plan umsetzen zu können, muss entweder dafür gesorgt werden, dass Volkwin schnell der Prozess gemacht und er hingerichtet wird; oder man muss verhindern, dass Apolonia die Besitzverhältnisse erfolgreich manipulieren kann (denn dann würde es beim Tod Volkwins nicht mehr an die Kirche fallen)
    • Bernhard:
      • Bau des Domänen-Elysiums in der Nikolaikirche vorantreiben (um Clewins Einsetzung den passenden Rahmen geben zu können)
      • Wanda wegen Piroschka ansprechen, damit sie für Piroschka bei Clewins Einsetzung gegen Pater Clewin auftritt (die Stimme einer Ahnin dürfte mehr Gewicht haben als die einer relativ jungen "wilden" Kainitin)
  • Neue Einzelheiten zum Angriff des Monsters in der Stadt:
    • Der Geistliche, der damals vom "Monster" direkt am Stadtrand von Leipzig ermordet worden war, wurde laut Ekarius nicht durch Odgrim getötet: Odgrim sei zwar da gewesen und habe den Geistlichen auch angegriffen (nachdem dieser ihn kurz angesprochen hatte). Aber der Geistliche habe noch gelebt, als Odgrim davonlief - nachdem er dem Mann "nur" einen Hieb mit ausgefahrenen Krallen verpasst hatte. Als die vom Geistlichen getragene Fackel zu Boden fiel und verlöschte, sei es sehr dunkel geworden und man habe nur ein paar Hiebe und dann das Sterbensröcheln des Geistlichen gehört. Als Bernhard dann eine Schattenkugel erschuf und fragte, ob es solch eine Finsternis gewesen sei, verneinte Ekarius - es sei aber etwas ähnlich kaltes und unnatürliches in der Nähe zu spüren gewesen (Bernhards Vermutung: Schattenarme).
    • Möglicherweise war es gar nicht Clewins Absicht, das Odgrim das Monster werden sollte: Piroschka (wie ein typischer Gangrel) jagt meist allein, verabscheut Schwäche und liebt die Jagd und den Wettstreit - es konnte nicht erwartet werden, dass sie sich auf die Art um Odgrim kümmert, wie sie es getan hat. Vielleicht sollte vielmehr ursprünglich Piroschka (durch malkavianische Verstärkung) zum außer Kontrolle geratenen Monster gemacht werden.

Eingewickelte Statue

  • eine Eingewickelte Statue wurde Constanze zur Aufbewahrung von Ludowig gegeben
    • männliche Gestalt, mit Umhang oder Flügel (Engel?), aus Stein - Material und Verarbeitung erinnern sie an Arbeiten aus dem Süden (Italien oder Griechenland)
    • meisterhafte Verarbeitung
  • Solomons Erkenntnisse:
    • Vorbesitzer ist männlich und nicht menschlich
    • Name des Vorbesitzers: Heinrich der Bittere (aus Halle)
    • Gefühl von Ekstase und Bewunderung, dass aber plötzlich von einer Welle des Hasses hinweggespült wird, bis der Hass alles überdeckt (Quelle des Hasses oder Ziel ist nicht genau auszumachen)
    • eine strahlende, fremdländisch aussehende und gekleidete Gestalt, mit eher dunkler Haut
    • "Ben elohim"
    • ein strahlendes Leuchten umgibt die Gestalt, und es sieht fast so aus, als ob sie Flügel hätte
    • Hass überdeckt wieder alles, dann wieder Ekstase und grenzenlose Faszination und Bewunderung der Perfektion der Statue (oder der Gestalt?)
    • "Ton O'Tulborg"
    • eine Stelle der Statue ist schwarz, wie verbrannt, aber so gut in das Gesamtwerk eingearbeitet, dass es kaum auffällt (sieht wie ein Schattenwurf aus)
    • plötzlich Flammen und Hitze überall -> Rötschreck
  • Constanzes Eindrücke - Audio-Visionen (kein Auspex 3!) bei Betrachtung und Berührung der Statue:
    • eine männliche schöne Stimme, die in einer exotischen fremden Sprache etwas sagt - vom Klang her etwas liebevolles warmherziges
    • beim Einpacken: im selben warmherzigen Ton "Ich warte ..."
  • seltsame Ereignisse auf Constanzes Hof bringen sie dazu, das Klüngel um Hilfe zu bitten (verbunden mit der Bitte um Verschiegenheit)
    • verschwundene Katze und Mäuse
      • Befragung ergab, dass die Tiere vor etwas Unangenehmen, Drückendem geflohen waren, wie einer dunklen Wolke, die über dem Hof liege
    • Constanze hat in einer Nacht wie im Rausch 5 Lieder komponiert, die in lieblicher und herzzerreißender Melodie von der Liebe zu einem übermenschlichen, engelgleichen Wesen sangen
  • Informationen zum Vorbesitzer:
    • Heinrich der Bittere, ein Toreador aus Halle
    • war Kunstsammler wie Ludowig
    • wurde (laut Aussage von Ludowig) vernichtet - Ludowig schien darüber sehr besorgt (und gab einen Abend später die Statue an Constanze)
    • Ludowig war damals aus Richtung Halle gekommen, als er angegriffen und von Franz und Constanze gerettet worden war - das war kurz vor der Jagd nach dem Monster.
  • Statue wurde in den Treffpunkt gebracht und dort versteckt
  • Statue verschwand allerdings kurz darauf wieder von dort
  • Franz wollte die Statue an einem sichereren Ort verstecken - und stieß dabei auf eine junge schwarze Frau, die ihm die Statue abnahm und einen Teil davon verschlang (der so schwarz und glatt war wie sie selbst)
  • Eine andere dunkelhäutige Kainitin, Iris, taucht in Leipzig auf und erzählt, auf der Suche nach dieser "Schwarzen Frau" zu sein - sie habe ihr etwas genommen, was ihr gehöre.
    • bei einem Gespräch im Frühjahr 1191 fällt Catalina auf, dass Iris meist mit etwas tieferer Stimme zu sprechen scheint, vor allem, wenn sie von dem "schwarzen Mädchen" (das sie "Mari" nennt) spricht. Iris sagt (mit tieferer Stimme), dass Mari ihren Erzeuger Anaduk getötet habe. Als dann Catalina herausfinden will, wie lange das her ist bzw. wie alt Mari (oder auch Iris) ist, sagt Iris (mit einer wieder eher "normal" weiblich klingenden Stimme): Er verfolgt sie schon sehr lange (und das "sehr" klingt nicht nach nur ein paar Jahren oder Jahrzehnten). Als Catalina daraufhin die Aura von Iris untersucht, fallen ihr hypnotisch kreisende Farben auf - Anzeichen für eine psychische Störung.

Der Mönch, der sich selbst erhängt hat

  • der Mönch hieß Caspar, war meist auf dem Pilgerhof im Angerdorf zu finden
  • fromm und gotttesfürchtig (laut Pater Ignatius)
  • pilgerte wohl zu verschiedenen Kapellen/Kirchen in der Gegend, u.a. nach Hohenticheln
  • Untersuchung des Seils, mit dem er sich erhängt hat, mittels Auspex:
    • Name Caspar
    • war sehr verzweifelt
    • hat sich tatsächlich selbst erhängt
  • wurde zuletzt in Begleitung eines bärtigen Mannes gesehen (möglicherweise Söldner), der eine Tätowierung bzw. eine seltsame Zeichnung auf dem Handrücken hatte
    • dieser Söldner war früher schon bemerkt worden, war angeblich einer derjenigen, die bei den Monsterangriffen verschwunden waren, war dann aber zufällig wieder gesehen worden
    • Bernhard hatte daraufhin das "Gerücht" verbreitet, dass es noch jemanden mit der gleichen Tätowierung gebe (sollte nur dem Söldner mit der Tätowierung gegenüber erwähnt werden [Beherrschung 2])
  • der Söldner mit der Tätowierung wurde anscheinend tot aufgefunden - in einem hohlen Baumstamm - Leiche bei Aenlin
    • Leiche und ihre Rüstung wurde von Aenlin untersucht; dabei spürte sie eine große, beunruhigende "(Gefühls-)Kälte", wie sie es beschrieb. Daraufhin vernichtete sie Leiche und Rüstung.



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Klüngelspezifische Informationen

Verbindungen der Kainiten Leipzigs

Stand: Frühjahr 1190
-> Verbindungen und Beziehungen der Kainiten und einiger Sterblicher Leipzigs, soweit sie dem Klüngel bekannt sind

Bekannte Klüngel und Vampirkreise in Leipzig:

  • Sarafinas Zirkel der Weisheit: Sarafina, Jost, [Aenlin], Bogart, Catalina, Solomon, Emilia del Gardo
  • Wächter der Kirche: Marte der Fischer, Bernhard von Speyer, Solomon
  • außerdem scheint es regelmäßige Kontakte zwischen Apolonia, Bogart, Markus von Zinnwald † und Berlein aus Borna † zu geben (bzw. gegeben zu haben)
  • Klüngel der Neugeborenen: Tibor, Bernhard, Catalina, Solomon, Franz; nicht mehr dazu gehören: Radulf †, Constanze

nicht mehr existent:

  • Urlas Klüngel: Urla von Krakau †, Gerit †, Georg von Schkeuditz †, Jost
  • Aenlins Klüngel: Aenlin, Alheyt, Berlein aus Borna †


Verhältnis des Klüngels zu bestimmten Kainiten

Feind Beobachtung Neutral Statusgewinn
Pater Clewin Gallus Martin Prinz Diether von Erk-Neudost
Apolonia Aenlin Bogart Sarafina
Ludowig Radowig Ekarius Marte der Fischer
  Alheyt Renata von Miltitz-Schönberg Wanda die Bärin
  Lazarus Jost Emilia del Gardo
    Martina Piroschka
    Salvina  
    Talita  

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Pater Clewins Aufzeichnungen

  1. Über Kainiten der Domäne Lipsia
    • relativ allgemein gehaltene Anmerkungen zu Kainiten der Domäne Leipzig, auch nicht mehr existenten
    • Solomons Eindruck bei der Geistigen Berührung [Auspex 3]: nüchtern, neutral, kalt
    • auffällige Kennzeichnungen:
      • "Nützliches Werkzeug": Ludowig, Piroschka, Bogart
      • "~" (wahrscheinlich Zeichen für Bedrohung oder Gegner): Apolonia, Markus, Niobas [laut Catalina war das der Erzeuger von Lazarus], Berlein, Bogart (bei Letzterem wurde es später durchgestrichen)
      • Häkchen bzw. Strich hinter dem Namen, scheint für "tot" bzw. "vernichtet" zu stehen: Niobas, Rudolf [der alte Prinz], Berlein, Gerit, Corinna (Odgrim fehlt seltsamerweise komplett in der Auflistung)
      • "blutmagische Fähigkeiten" wurde bei folgenden Kainiten vermerkt: Niobas, Lazarus, Tibor
    • Jahreszahlen scheinen für Jahr der ersten Begegnung zu stehen; bei einigen fehlt die Angabe, was darauf hindeutet, dass diese schon vor Pater Clewin in Leipzig waren bzw. älter sind als er:
      • ohne Jahreszahl: Ekarius, Wanda, Sarafina, Rudolf †, Niobas †, Corinna †, Iris
      • früheste Daten: 895 Ludowig, 908 Marte der Fischer
      • nächstältere (vor ca. 250 Jahren): Bogart, Markus
      • vor ca. 200 Jahren: Apolonia, Gallus, Urla, Renata
      • bei Lazarus steht eine Jahreszahl vor ca. 50 Jahren, aber mit der Anmerkung: "Herkunft unklar, Alter ungewiss"
  2. Über die Kirche in Lipsia
    • allgemeine Angaben zu relativ aktuellen Strukturen und Personen der Kirche in Leipzig
    • Solomons Eindruck bei der Geistigen Berührung: Zielstrebigkeit, berechnend

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